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PFT Flock-Technik und Wilhelm Schröder GmbH bei Kunststoffmesse FAKUMA in Friedrichshafen
"Herscheider Firmen starten durch" Gunthild Schulte-Hoppe
Friedrichshafen/Herscheid. Rund 1500 Unternehmen weltweit präsentieren sich und ihre Produkte derzeit auf der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, kurz FAKUMA, in Friedrichshafen. Unter ihnen auch die beiden Herscheider Firmen PFT Flock-Technik und Wilhelm Schröder. "Werkstoffe verbinden" lautet das Motto von Kai Okulla, Geschäftsführer der Wilhelm Schröder GmbH. Ein Schwerpunkt auf der Messe sind deshalb Hybrid-Produkte, bei denen Kunststoff und Metall verbunden werden. "Wir investieren verstärkt in Hybrid-Technologie, um unseren Kunden einen Nutzen aus optimalem Werkstoffeinsatz und somit den Preisnutzen bieten zu können", erklärt Okulla. Ein Beispiel ist die Korbhöhenverstellung für Spülmaschinen von Bosch-Siemens. Hier konnte der Stanz- und Spritzgießexperte aus Hüinghausen seit Markteinführung im Jahr 2000 die Kosten durch verbesserte Produktionsprozesse und Werkstoffauswahl um 34 Prozent optimieren. "2010 wollen wir nochmal 18 Prozent einsparen." Die Wilhelm Schröder GmbH hat ihren Kunden auf der FAKUMA auch etwas Neues zu bieten: eine in den Werkstoff integrierte 3-D-Effekt-Signierung für Kunden mit optisch hochwertigen Produkten. "Egal ob Porsche, Dräxlmaier, Gardena oder Kärcher - alle sind interessiert und begeistert", so Okulla. Auf der FAKUMA ist die Wilhelm Schröder GmbH als eine von 16 Firmen auf dem Gemeinschaftsstand vom Land und der EU geförderten Vereins "Kunststoffland NRW" vertreten. Wir profitieren gleich in mehrfacher Hinsicht von dieser Plattform: "Als kleines mittelständisches Unternehmen haben wir unter anderem die Möglichkeit, an neuen Prozeßentwicklungen teilzuhaben und uns mit anderen Firmen auszutauschen", sagt Kai Okulla. Zudem hatten wir mit Beginn des ersten Messetages die Möglichkeit, mit verschiedenen Akteuren und Interessenten über das geplante Hybridzentrum im Märkischen Kreis zu agieren und informieren. "Suche nach weiteren Stützpunktpartnern" Abschlüsse würden auf der Messe zwar nur selten getätigt, aber der Firmenchef ist "sehr positiv optimistisch", daß sich seine Firma durch den FAKUMA-Auftritt neue Märkte erschließen kann. Dazu sollen auch neue Wege im Vertrieb beitragen, die das Unternehmen beschreitet. In Österreich und der Schweiz ist es bereits durch einen Partner vertreten, in Friedrichshafen haben die Vertretungen für Frankreich und Süddeutschland ihre Verträge unterzeichnet. Kai Okulla: "Um näher am Markt zu sein, suchen wir nach weiteren Stützpunktpartnern."
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